Weitere russische Einheiten im indischen Kudankulam möglich

Der russische Präsident Wladimir Putin geht davon aus, dass noch vor Ende Jahr ein russisch-indisches Abkommen zum Bau von Kudankulam-5 und -6 – der dritten Phase des Kernkraftwerksbaus – unterzeichnet wird.

12. Aug. 2016
Der indische Premierminister Narendra Modi verfolgt mit dem zugeschalteten russischen Präsidenten Wladimir Putin per Videokonferenz die Übergabe der WWER-1000-Einheit Kudankulam-1.
Der indische Premierminister Narendra Modi verfolgt mit dem zugeschalteten russischen Präsidenten Wladimir Putin per Videokonferenz die Übergabe der WWER-1000-Einheit Kudankulam-1.
Quelle: Premierministeramt Indiens

Am 10. August 2016 fand die feierliche Übergabe der fortgeschrittenen WWER-1000-Einheit Kudankulam-1 an die Nuclear Power Corporation of India Ltd. statt. Putin und der indische Premierminister Narendra Modi nahmen per Videokonferenz daran teil.

Putin erklärte an der Videokonferenz: «Wir haben mit unseren indischen Freunden im Nuklearbereich grosse Pläne. Im Februar 2016 begannen die Vorbereitungsarbeiten für den Bau von Kudankulam-3 und -4. Wir hoffen, dass noch vor Ende dieses Jahres ein Rahmenabkommen über den Bau und die Finanzierung der dritten Phase von Kudankulam unterzeichnet wird.»

Am Standort Kudankulam an der Südspitze Indiens ist Block 1 seit Oktober 2013 am Netz und Block 2 steht kurz vor der Inbetriebnahme. Im April 2014 schloss Indien mit Russland ein Rahmenabkommen über die zweite Bauphase – Kudankulam-3 und -4. Eine ehrgeizige Roadmap sieht den Bau von insgesamt zwölf russischen Einheiten in Indien vor.

Quelle

M.A. nach Rosatom, Medienmitteilung, und RIA Novosti, 10. August 2016

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