Zwilag: 17. Verarbeitungskampagne im Plasmaofen abgeschlossen
Zwischen dem 10. April und dem 29. Juni 2012 verarbeitete die Zwischenlager Würenlingen AG (Zwilag) insgesamt 733 Fässer mit schwachaktiven Rückständen aus den Kernkraftwerken Beznau, Leibstadt, Mühleberg und Gösgen zu 171 tiefenlagerfähigen Gebinden.
Bereits zum 17. Mal seit Inbetriebnahme des Plasmaofens 2004 hat die Zwilag schwachaktive Abfälle aus den Schweizer Kernkraftwerken eingeschmolzen. Mit 733 Fässern wurde die Menge der vorhergehenden Kampagne vom Herbst 2011 um gut 200 Fässer übertroffen, erklärte die Zwilag.
Die Technik des Einschmelzens im Plasmaofen ist laut Zwilag weltweit einzigartig und wurde in den vergangenen Jahren von den Mitarbeitenden der Zwilag stetig weiterentwickelt und optimiert. Mit dieser Technik wird das Volumen an schwachaktivem Abfall um den Faktor vier reduziert. Während des Vorganges werden zudem Glasbildner beigemischt, um einen dauerhaften Einschluss des Materials zu gewährleisten.
Quelle
M.A. nach Zwilag, Medienmitteilung, 2. Juli 2012