Amerikanische Energieministerin ist offen für Kernkraftwerkssubventionen

Laut der amerikanischen Energieministerin Jennifer Granholm ist die Regierung bestrebt, mit dem Kongress in der Frage der Subventionierung von Kernkraftwerken zusammenzuarbeiten.

12. Mai 2021

Vor einem Unterausschuss des Haushaltsausschusses des Repräsentantenhauses erklärte Granholm, das Department of Energy (DOE) habe in der Vergangenheit keine Kernkraftwerke subventioniert. Aber es sei an der Zeit, sicherzustellen, dass der gegenwärtige Kernkraftwerkspark am Laufen gehalten werde. Denn in den USA seien 93 Kernkraftwerkseinheiten in Betrieb, die 52% der emissionsfreien Stromerzeugung ausmachten. Sie sagte weiter: «Wir werden unsere Klimaziele nicht erreichen können, wenn unsere Kernkraftwerke stillgelegt werden. Wir müssen Wege finden, sie am Laufen zu halten. Sie fügte hinzu: «Diese Frage einer direkten Subventionierung oder einer Möglichkeit, die Kernkraftwerke zu unterstützen, damit sie den Betrieb aufrechterhalten können, ist immer noch offen, aber ich weiss, dass diese Regierung gerne mit dem Kongress in dieser Sache zusammenarbeiten möchte.»

Ende April 2021 wurde die Kernkraftwerkseinheit Indian-Point-3 in Buchanan im amerikanischen Bundesstaat New York ist vorzeitig abgeschaltet. Ein Jahr zuvor war Indian-Point-2 und Duane-Arnold-1 in Iowa vorzeitig vom Netz genommen worden, und im Jahr 2019 Three-Mile-Island-2 und Pilgrim-1. Alle diese Einheiten mussten aus wirtschaftlichen Überlegungen endgültig stillgelegt.

Quelle

M.A. nach House Appropriation Subcommittee Hearing, YouTube-Übertragung, 6. Mai 2021

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