Areva-Lösungen für Kontaminationsüberwachung

Die französische Areva-Gruppe hat mit japanischen Partnern zwei Geräte entwickelt, um kontaminierte Gebiete zu kartieren und zu überwachen.

19. Dez. 2012

Die Areva und die japanische Chiyoda Technol Corporation haben ein Feldüberwachungsfahrzeug namens FMV (Field Monitoring Vehicle) entwickelt. Es ermöglicht eine schnelle und detaillierte Kartierung kontaminierter Gebiete. Das FMV hat laut Areva erfolgreich die Testphase abgeschlossen und steht den japanischen Behörden in Fukushima sowie dem regionalen Notfallteam ab sofort zur Verfügung. Es besteht aus einem Traktor mit Anhänger und ist mit einer Sonde ausgerüstet. Sie misst die Dosisleistung der Umgebung und die Bodenverunreinigung. Die Verunreinigungsdaten werden zusammen mit den Ortungsdaten des Global Position Systems (GPS) aufgezeichnet, was eine präzise Zuordnung der gemessenen Aktivitäten im Gelände ermöglicht.

Zudem entwickelt die Areva zusammen mit ihren japanischen Partnern Atox Co. Ltd. und Pasco Corporation einen unbemannten Helikopter zur Überwachung von Kontaminationen in Waldgebieten. Damit könne der Kontaminierungsgrad in Gebieten kartiert werden, die für Menschen oder Fahrzeuge unzugänglich seien, schreibt die Areva in einer Medienmitteilung.

Quelle

M.A. nach Areva, Medienmitteilung, 7. Dezember 2012

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