Britische Regierung gibt grünes Licht für Rolls-Royce-SMR-Auslegung
Die britische Regierung hat die «Regulary Justification» (Rechtfertigung) für die SMR-Auslegung von Rolls-Royce SMR genehmigt. Damit wurde ein wichtiger regulatorischer Schritt für den Einsatz dieser Technologie erreicht.

Die britische Umweltministerin Emma Reynolds gab bekannt, dass die «Regulatory Justification» für die Auslegung des Rolls-Royce-SMR genehmigt wurde. Dies bedeutet, dass die Vorteile der Rolls-Royce-SMR-Auslegung die potenziellen Gesundheits- oder Umweltrisiken durch ionisierende Strahlung überwiegen.
Die Rechtfertigung bezieht sich auf die Stromerzeugung mit niedrig angereichertem Uranoxid-Brennstoff in einem wassergekühlten und -moderierten Druckwasserreaktor. Behörden erklärten, dass die Auslegung erhebliche Vorteile bezüglich Klima und Sozioökonomie für Grossbritannien liefern könnte, während die potenziellen Gesundheitsrisiken begrenzt seien. Radioaktive Abfälle und Umweltauswirkungen würden innerhalb bestehender regulatorischer Rahmenbedingungen als handhabbar angesehen.
Dieser Rechtfertigungsentscheid ist in Grossbritannien eine der ersten regulatorischen Hürden, die genommen werden müssen, bevor ein neuer Reaktortyp eingeführt werden kann. Dieser Prozess ist getrennt vom britischen Generic Design Assessment (GDA), in dem die Sicherheits-, Schutz- und Umweltaspekte von Reaktorauslegungen in einer Vorlizenzierung bewertet werden.
Quelle
N.E. nach NucNet, 13.März 2026
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