USA: Nukleartechnik für das Weltall und den Mond

Das Weisse Haus veröffentlicht eine Strategie zur Entwicklung nuklearer Energiesysteme für den Weltraum und den Mond mit Start ab 2028. Ziel ist, eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond und perspektivisch auch auf dem Mars zu ermöglichen.

29. Apr. 2026
Trägerrakete mit nuklearthermischen Antrieben
llustration einer mit nuklearthermischen Antrieben ausgerüsteten Trägerrakete.
Quelle: Nasa, via NucNet

Das Weisse Haus hat eine neue Strategie zur Entwicklung nuklearer Energiesysteme für den Einsatz im Weltraum vorgestellt. Die am 14. April 2026 veröffentlichte Richtlinie beauftragt die Nasa, das Pentagon und das amerikanische Department of Energy (DOE), entsprechende Technologien zu entwickeln, mit dem Ziel, diese bereits ab 2028 im Weltall einsetzen zu können.

Vorgesehen sind zudem Reaktoren für den Einsatz auf der Mondoberfläche. Hintergrund ist der hohe Energiebedarf künftiger Mondmissionen.

Im Rahmen des Plans soll die Nasa mit dem Bau eines mittelstarken Weltraumreaktors beginnen, der mindestens 20 kW elektrische Leistung erzeugt und auch auf dem Mond betrieben werden kann. Darüber hinaus wird die Raumfahrtbehörde mit Industriepartnern an kleineren Reaktoren arbeiten, mit dem Ziel, diese möglichst ab 2030 zum Mond zu bringen. Diese Mini-Reaktoren sollen später schrittweise hochskaliert werden.

Die Initiative ist Teil der Bestrebungen der USA, eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond und perspektivisch auch auf dem Mars zu ermöglichen.

Quelle

N.E. nach NucNet, 16. April 2026

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